HerzBox – Benefiz-Anlass am 22. März 2019

Marit Neukomm vom Verein Volunteers for Humanity wurde 2016 von der Aargauer Bevölkerung zur Aargauerin des Jahres gewählt. Der Verein hat sich unter anderem darauf spezialisiert, medizinische Güter in Kriegsgebiete zu senden.
Der Transport dieser Güter – konkret das Verpacken in die Container (oder eben «HerzBoxen») sowie die Verschiffung der Container – ist mit hohen Fixkosten verbunden. Für den Verein sind diese Fixkosten der kritische Faktor in der Hilfstätigkeit und bilden den Hauptteil der finanziellen Aufwendungen.
Nach der Award-Verleihung 2016 blieb der Kontakt zwischen Marit Neukomm und Judith Wernli (SRF 3), die in der Award-Jury sitzt, bestehen. So entstand die Idee, Geld für den Container-Transport zu sammeln. «HerzBox» war geboren und steht auf zwei Pfeilern:
Spende einer HerzBox für CHF 3‘500.-
Benefiz-Anlass am 22. März 2019 im Nordportal Baden
Die Initiantinnen Marit Neukomm und Judith Wernli haben ein ehrenamtlich arbeitendes Projektteam zusammengestellt, welches die Sammelaktion organisiert. Unterstützt wird die Sammelaktion von der Neuen Aargauer Bank und dem Nordportal Baden, sodass die Einnahmen wirklich für die HerzBoxen verwendet werden können.

Diese Künstler/innen zeigen Herz und werden dich einen unvergesslichen Abend erleben lassen:
♥ Adrian Stern
♥ Baldrian
♥ Lina Button
♥ Sandra Rippstein
♥ Šuma Čovjek
♥ Überraschungsgäste
Hilf auch du mit, indem du ein Ticket kaufst und all deine Freunde motivierst, sich ebenfalls zu engagieren. Judith Wernli (SRF 3) wird euch durch den Abend führen. Folge uns auf unseren Social Media Kanälen und erfahre dort mehr über den Benefizanlass.

Datum: 22. März 2019
Zeit: ab 20 Uhr
Ort: Nordportal Baden
Tickets sind für 40.- bei Starticket erhältlich
Der Erlös aus Tickets, Getränken und Spenden kommt vollumfänglich dem Projekt zu Gute.
Kontakt: herzbox@volunteersforhumanity.ch

Kleidersammlung für Menschen auf der Flucht

Liebe Freunde!
Die kalte Jahreszeit hat begonnen, doch leider haben nicht alle Menschen das Glück, an der Wärme zu sein. Am Samstag, 26.1.2019 sammeln wir in der Lorraine Bern von 13:00 – 16:00 Uhr.
Folgende Dinge werden DRINGEND gebraucht:

– Jacken
– Pullover
– T-Shirts
– Hosen
– Gutes Schuhwerk (Frauen: ohne Absatz!)
– Mützen, Schals und Handschuhe
– Schlafsäcke

Bringt diese Sachen zum Innenhof vom Wartsaal Kaffee und Bar an der Lorrainestrasse 15 in Bern.

Wir freuen uns auf euch!

Geldspenden:
Wir werden ein Kässeli aufstellen und nehmen gerne Geldspenden entgegen, womit wir die Transporte finanzieren.
(Hinweis: Der Transport von 1 Kilogramm Kleider kostet ungefähr 1 CHF.)

Sachspenden, die nicht benötigt werden oder defekt sind, können wir aus organisatorischen und hygienischen Bedingungen nicht annehmen.

Dies ist eine Aktion von Everyday, just a smile, Be Aware And Share – BAAS und KUNE

Publikumpreis des Youngcaritas Award für das Projekt #notentwaste

Das Projekt #notentwaste ist Gewinner des Publikumpreises des Youngcaritas Award. Der Youngcaitas Award zeichnet soziales Engagement junger Menschen aus, egal ob Ein-Personen Projekte oder übergreifende Aktionen.

Das Projekt #notentwaste wurde innerhalb von wenigen Monaten dieses Jahres organisiert. Verschiedene Vereine des Dachverbands (Be aware and share, Kune aid, Verein Fair, Stand Up For Refugees, Rastplatz, Refy, Basel hilft mit und SAO) haben sich zusammengeschlossen um ein Ziel zu verfolgen, nachhaltig Spendengüter für Menschen in Not zu sammeln. Dadurch das viele Vereine bereits in der humanitären Hilfe aktiv waren, hat man sich überlegt, wie man nachhaltig Spenden generieren kann. Die akute Nothilfe ist sehr wichtig. Diese nachhaltig zu gestalten ist jedoch nicht immer einfach. Wenn durch verschiedene Sammelaktionen und Spendentage nicht genügend Material zusammenkommt, ist es naheliegend dass man benötigte Güter wie Zelte, Isomatten, Abdeckplanen etc. noch zusätzlich kauft.

Jedes Jahr aufs Neue machen die Müllberge nach den Musikfestivals Schlagzeilen. Tonnenweise Material bleibt liegen und wird oftmals nach 3 Tagen nicht mehr gebraucht. Diese funktionierenden, immer noch wertvollen Materialien wollte man nicht einfach auf den Müll wandern sehen, sondern diese an Orte bringen wo sie dringend und gerne weiterbenützt werden. So entstand die Idee zum Projekt #notentwaste.

Durch die Ressourcenteilung und die gute Vernetzung der verschiedenen Mitgliedervereine des Dachverbandes, konnte innerhalb von kurzer Zeit ein tolles Projekt realisiert und am Openair Gampel das erste Mal durchgeführt werden. 250 Zelte, 100 Isoliermatten, 80 Schlafsäcke, 850 Abdeckplanen von Pavillons und weiteres Material konnte in wenigen Tagen gesammelt werden. Total waren die freiwilligen Helfer 5 Tage im Einsatz an denen sie Informationen abgegeben und die Besucher sensibilisiert haben, Güter gesammelt und entgegengenommen, sowie alles Material geputzt, verpackt und ins Lager gestellt.
Dies war nur der Ertrag eines Festivals. Man kann sich vorstellen, was alles zusammenkommen kann, wenn mehrere Festivals dem Projekt #notentwaste einen Platz geben.

Ohne Obdach durch den Winter: 500 Schlafsäcke für Paris

 

Ohne Obdach durch den Winter:
500 Schlafsäcke für Paris 
In Paris leben über Tausend Geflüchtete auf der Strasse. Für die schutzlosen Migrant*innen wird die Situation immer prekärer. Schweizer Hilfsorganisationen reisen regelmässig in die Stadt der Liebe, um humanitäre Hilfe zu leisten. Die Not ist gross und es fehlt an Allem. Nun rufen die Organisationen zu einer Spendenaktion auf. Das Ziel: 500 Schlafsäcke für obdachlose Geflüchtete.

 

Paris bedeutet für einen Grossteil der Geflüchteten Endstation. Vielen wurde das Recht auf Asyl in anderen europäischen Ländern verwehrt. Als letzten Ausweg suchen sie in der Weltmetropole Paris Schutz. In der französischen Hauptstadt angekommen erwartet sie abermals ein tristes Dasein: In Kleingruppen hausen sie entlang der Autobahn, unter Brücken oder in Parks und Hauseingängen – schutzsuchend vor dem momentan garstigen Wetter. Wer Glück hat, kommt in einem kleinen Zelt unter, dieses müssen sich mehreren Personen teilen. Wer neu ankommt oder weniger Glückt hat, muss die Nacht auf dem kalten Asphalt totschlagen – als Unterlage dient lediglich ein Stück Karton. Unter den Geflüchteten finden die Helfer*innen auch immer wieder unbegleitete Minderjährige.

Nächtliche Tour durch die Pariser Gassen

Der Winter in Paris ist trüb und kalt. Nicht selten fällt die Temperaturanzeige auch tagsüber unter Null Grad. In den Aussenquartieren der Grossstadt suchen die obdachlosen Geflüchteten Schutz vor Wetter und Polizei. Während der nächtlichen Patrouille durch die Pariser Gassen verteilen Freiwillige den Migrant*innen Zelte, Schlafsäcke, Decken, warme Kleidung und Essen. Viele gespendete Güter finden ihren Weg von der Schweiz nach Paris.

Im Verlauf der letzten Jahre verschwanden die Schlafplätze immer weiter von der Bildfläche. Die Schutzsuchenden werden von öffentlichen Plätzen vertrieben. Mit dem Platzverweis wird ihnen auch die letzte Würde geraubt. Derweil nehmen die polizeilichen Repressionen weiter zu: Zelte werden aufgeschlitzt und Menschen mittels Pfefferspray gewaltvoll aus den Zelten getrieben. «Einige belebte Plätze, an denen wir Anfang Jahr noch Essen verteilt haben, finden wir nun leer vor. Wir entdecken jedoch ständig neue Orte, welche leider weitaus unkomfortabler und vor allem gefährlich sind.», sagt Jael Schärli von der Organisation Rastplatz. Nicht selten flüchten Migrant*innen an Orte, wo Prostitution und Drogenkonsum offen ausgelebt werden. So Zum Beispiel auf den «Crack Hill», einer grossen offenen Drogenszene, die bei den Schweizer Helfer*innen Bildern vom Platzspitz hochkommen lässt.

Ein Tropfen auf dem heissen Stein

Bereits vergangenes Jahr besuchte eine Delegation von sechs Schweizer Hilfsorganisationen Paris. Während vier Wochen verteilten sie im garstigen Winter Essen und Materialspenden. Zudem konnten sie mittels Crowdfunding 500 solide Winterschuhe für Geflüchtete finanzieren.

Auch dieses Jahr soll das Leid durch eine Spende gelindert werden. Das Ziel: 500 warme Schlafsäcke. Einen warmen Schlafsack für den Winter kann vor Ort für 15 Franken kaufen werden.

 

 

Ein guter Schlafsack kann ein Leben retten! Hier können Sie spenden:  

Spendenkonto (Vermerk: 500 SLEEPING BAGS) 
 Verein Rastplatz 
 IBAN: CH5309000000607675771 
 BIC/SWIFT Code: POFICHBEXXX 

Kontakt für Rückfragen
 

Rastplatz // Region Basel und Olten
Kontakt: Jael Schärli // 076 476 89 92
www.rast-platz.ch

Basel hilft mit // Region Basel
Kontakt: Fabiola Bloch // 076 365 15 77
www.baselhilftmit.ch

Be aware and share // Region Bern
Kontakt: Heidi Baumgartner // 079 788 44 30
www.baas-schweiz.ch

Soliba // Region Aargau
Kontakt: Noemi Sberze // 079 727 93 16
www.fb.com/vereinsoliba

 

Stand up for refugees // Region Biel
Kontakt: Jessica Ladanie // 077 430 87 85
www.sufr.ch

Verein FAIR. // Region Biel 
Kontakt: Cyril Romann // info@vereinfair.ch
www.vereinfair.ch

Everyday, just a smile // Region Bern
Kontakt: Raphael Zürcher // 079 126 69 29
www.everydayjustasmile.com

One Love Switzerland // Region Zürich
Kontakt: Fabian Dingetschweiler
079 766 97 36 // www.1-love.ch

Eine Kampagne der Schweizer Organisationen

Kampagne zum Tag der Menschenrechte

Zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember lanciert der «Dachverband freiwillige humanitäre Hilfe Schweiz – Dahumas» mit vier verschiedenen Fotos eine Social Media-Kampagne. Im Zentrum steht die Botschaft «Meine Menschenrechte sind auch deine Menschenrechte». Hinter dem Dachverband stehen mittlerweile 15 Hilfsorganisationen, welche mit freiwilligen Helfern seit Jahren in der humanitären Hilfe tätig sind.

Menschenrechte für alle
In der öffentlichen Diskussion stehen die Menschenrechte meist im Zusammenhang mit Minderheiten im Fokus. Dabei geht unter, dass die Menschenrechte ein umfassender Schutz für alle Menschen darstellen und selbst Kritiker der Menschenrechte durch diese Grundrechte geschützt sind, unabhängig von Herkunft, Gesinnung, Geschlecht, Vermögen oder Religion. Die Mitglieder des Dachverbands «Dahumas» sind in ihrer freiwilligen Arbeit zu Gunsten von Menschen in Not immer wieder mit Situationen konfrontiert, in welchen die Menschenrechte nicht respektiert werden. Gerade deshalb ist es uns wichtig, die breite Öffentlichkeit am 10. Dezember für dieses Thema zu sensibilisieren.

4 Motive
Am 10. Dezember werden auf Social Media vier verschiedene Fotos verbreitet, auf welchen jeweils zwei visuell unterschiedliche Menschen zu sehen sind. Beide Personen verbindet ein Schild mit dem Satz «Meine sind deine Menschenrechte». Damit wird auf einfache Weise symbolisiert, dass die Menschenrechte ausnahmslos für alle Menschen gelten und entsprechend auch uns alle angehen.

Dachverband «Dahumas»
Nach anderthalbjähriger Vorbereitung wurde im März 2018 der «Dachverband freiwillige humanitäre Hilfe Schweiz – Dahumas» von 15 schweizerischen Hilfsorganisationen gegründet. In erster Linie ist der Dachverband eine Plattform, mit welcher Ressourcen gemeinsam genutzt und damit Synergien geschaffen werden. Hilfslieferungen werden gemeinsam organisiert und koordiniert. Ein Beispiel dieser Zusammenarbeit ist das Projekt #notentwaste, welches bei Musikfestivals zurückgelassenes Material wie Zelte, Schlafsäcke und auch Kleider gesammelt und an Menschen in Not weitergegeben hat.

Das Projekt #notentwaste wird von mehreren Mitgliedsorganisation von Dahumas getragen und hat vor wenigen Tagen den Publikumspreis des «youngCaritas-Awards» erhalten.

Der Dachverband Dahumas greift zudem zentrale Themen der humanitären Hilfe auf und sensibilisiert damit sowohl die Öffentlichkeit wie auch politische Vertreterinnen und Vertreter auf wichtige Brennpunkte.

Links:

dahumas.org

facebook.com/dahumas1/

Unterwäsche ist ein Grundbedürfnis und wichtig für die Gesundheit!

Laut dem Operational Report der UNHCR haben im Jahr 2018 insgesamt 105’415 Leute auf der Flucht die Grenzen Europas passiert. Die hygienischen Bedingungen sind meist unzureichend bis katastrophal. Fehlende sanitäre Anlagen und nur unzureichende medizinische Versorgung erschweren das Leben der geflüchteten Menschen. Viele leben auf der Strasse oder in einfachen Camps und haben keine Möglichkeit ihre Kleidung zu waschen. Frische Unterwäsche trägt dazu bei, die hygienischen Bedingungen zu verbessern und den Menschen ein Stück Würde zurückzugeben.


Open Borders Caravan Bern ist ein Verein von jungen Erwachsenen aus der Region Bern, die bereit sind, ehrenamtlich ihre Zeit und Energie zur Verfügung zu stellen, um flüchtende Menschen an den Grenzen Europas und innerhalb Europas zu unterstützen. Momentan liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Sammeln, Sortieren und Transportieren von gespendeten Kleidern. Durch unsere Arbeit wurde uns die Bedeutung von neuen Unterhosen bewusst; denn wer trägt schon gerne bereits getragene Unterhosen?
Wir verfolgen mit der Aktion Unterhose das Ziel, Unterhosen einzukaufen und diese dann den Menschen auf der Flucht direkt zu bringen. Wir achten auf ein gutes Preis – Leistungsverhältnis und eine faire Produktion liegt uns am Herzen.
Leider ist es auch diesen Winter nicht absehbar, dass sich die Lage von geflüchteten Menschen in Europa nachhaltig verbessert. Mach mit bei unserer Aktion Unterhose und setze ein Zeichen für mehr Menschlichkeit zu Weihnachten.

Hier der Shortlink zum Projekt:
http://icfy.ch/Unterhosen_Weihnachten

#notentwaste – zweites Leben für Dein Zelt

Wir alle teilen die Liebe zu Musikfestivals, aber es gibt ein Problem.

Die Auswirkungen eines Wochenendes der Sorglosigkeit bei einem Musikfestival werden regel-mässig sichtbar, wenn sich die Menschenmassen schliesslich auflösen, um eine riesige Ödnis von ausrangierten Festzelten zu enthüllen, die über die einst unberührte Umgebung verstreut sind.READ MORE

Sonnenhaus Köniz

Über das Sonnenhaus

Das Haus am Sonnenweg 15 in Köniz ist ein Zwischennutzungsprojekt von sieben Organisationen der Region Bern. Beteiligt sind OpenEyes, SyriAid, be aware and share, KUNE AID, Everyday just a smile, REFY und Open Borders Caravan Bern. Alles begann mit der Schliessung des grossen Sortierlagers in der Felsenau in Bern. Durch das grosse Engagement von REFY und den weiteren Organisationen konnte das Lager bald darauf in das Sonnenhaus gezügelt werden; das Projekt Sonnenhaus ist entstanden.READ MORE